Pferdehaftpflichtversicherung im Vergleich

Wissenswertes zur Pferdehaftpflichtversicherung

Die Pferdehaftpflichtversicherung, oftmals auch als Pferdehalter-Haftpflichtversicherung bezeichnet, ist für alle Pferdehalter eine sehr hilfreiche und sinnvolle Versicherung. Die Versicherung fällt in den Bereich der Tierhalterhaftpflichtversicherungen und sichert den Pferdehalter gegen Schadenersatzforderungen Dritter ab, die aufgrund der Tatsache entstehen können, dass das Pferd andere Personen oder deren Eigentum einen Schaden zugefügt hat. Da Schäden, die durch ein Pferd verursachte werden, nicht über die normale Privathaftpflichtversicherung abgedeckt sind, ist diese Versicherung im Grunde für jeden Pferdebesitzer extrem wichtig.

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Leistungen der Pferdehaftpflichtversicherung

Die Leistungen der Pferdehaftpflichtversicherung bestehen im Wesentlichen aus zwei Komponenten, wie es auch bei jeder anderen Haftpflichtversicherung der Fall ist. Die erste Hauptleistung ist, dass der Versicherer im Schadensfall prüft, ob die Ansprüche, die eine dritte Person an den Versicherten stellt, berechtigt sind. Im konkreten Fall heißt das, die Pferdehaftpflichtversicherung überprüft, ob das Pferd des Versicherten tatsächlich für einen Schaden verantwortlich ist, den eine andere Person geltend machen möchte.

Die zweite Leistung der Versicherung besteht natürlich darin, die Regulierung eines Schadens zu übernehmen, falls dieser als berechtigt befunden wurde. Demzufolge muss der Pferdehalter solche Schäden, die sein Pferd verursacht hat, nicht selbst übernehmen. Sollten die angemeldeten Schadensersatzansprüche aus Sicht des Versicherers nicht gerechtfertigt sein, so wird natürlich keine Regulierung des Schadens übernommen, was durchaus als weitere Leistung der Pferdehaftpflichtversicherung gelten kann. Es sind also die folgenden drei Leistungen, die jede Pferdehaftpflichtversicherung für ihre Versicherten übernimmt:

  • Prüfung der angemeldeten Ansprüche auf Berechtigung
  • Regulierung des entstandenen Schadens
  • Abwehr vor unberechtigten Schadenersatzansprüchen

Der Beitrag zur Pferdehaftpflichtversicherung

Wie hoch der Beitrag zur Pferdehaftpflichtversicherung ist, hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab. Der erste Faktor ist das Pferd als solches, denn der Versicherer macht hier durchaus Unterschiede zwischen den Rassen und auch das Alter des Pferdes kann eine Rolle spielen. In dem Zusammenhang ist ebenso die Nutzung des Pferdes von Bedeutung. Denn bei einem Reitpferd, welches auch von anderen Personen genutzt wird, ist natürlich die Gefahr eines Schadens höher als bei einem Pferd, welches sich nur auf der Weide aufhält.

Der zweite Faktor, der den Beitrag ebenfalls beeinflusst, ist die vereinbarte Deckungssumme. Bei der Pferdehaftpflichtversicherung empfiehlt es sich genau wie bei allen anderen Haftpflichtversicherungen, eine ausreichende Deckungssumme zu wählen, die im Bereich von mehreren Millionen Euro liegen sollte. Zudem sollte der Versicherte darauf achten, dass nicht nur Personen- und Sachschäden abgesichert sind, sondern dass die Deckung sich auch auf etwaige Vermögensschäden erstreckt. Je nach Anbieter und genannten Faktoren kann damit gerechnet werden, dass sich der Beitrag zur Pferdehaftpflichtversicherung zwischen 80 und 150 Euro im Jahr bewegt.

Fazit zur Pferdehaftpflichtversicherung

Die Pferdehaftpflichtversicherung ist ohne Einschränkung allen Pferdehaltern zu empfehlen, da vom Pferd eine nicht unerhebliche Gefahr ausgeht, dass es andere Personen verletzen oder an deren Eigentum einen Schaden verursachen könnte. Diese Versicherung sollte selbst unter der Voraussetzung abgeschlossen werden, dass es beim Pferd keine fremden Reiter gibt und das Tier das eigene Grundstück nicht verlässt. Denn auch in diesem Fall kann es durchaus passieren, dass das Pferd beispielsweise ausbricht, auf die Straße läuft und in der Folge Schäden verursacht.