Fair Flat Policy
Bei der Fair Flat Policy handelt es sich um einen Vertragsbestandteil, der für einige Datentarife gilt. Dieser Vertragsbestandteil führt aus Sicht des Mobilfunkkunden zu einer Einschränkung: Er darf innerhalb des Zeitraums von einem Monat ein bestimmtes Datenvolumen nicht überschreiben – gleichzeitig wird der Mobilfunktarif als Flatrate vermarktet.
Einige Mobilfunkanbieter nehmen entsprechende Einschränkungen vor, um eine Überlastung ihrer Netze zu verhindern. Sollte ein Mobilfunkanwender ein ungewöhnliches hohes Daten- bzw. Transfervolumen erzeugen, so befinden sich die Netzbetreiber und Provider in der Lage, diesen zusätzlich zur Kasse zu bitten. Alternativ wird die Datenübertragungsrate für den Rest des Monats empfindlich heruntergesetzt. Wenn man es genau nimmt, handelt es sich bei Datentarifen, die an eine Fair Flat Policy gekoppelt sind, um keine richtigen Flatrate-Tarife. Vielmehr handelt es sich um sogenannte Volumentarife, die eine großzügige Nutzung zulassen.
Als durchschnittlicher User braucht man sich vor entsprechenden Tarife nicht zu fürchten: Die Volumengrenzen belaufen sich bei den meisten Anbietern auf mehrere Gigabyte pro Monat und sind somit vergleichsweise hoch bemessen. Es sind vorrangig die sogenannten „Heavy-User“, die Gefahr laufen, das Datenvolumen zu überschreiten.

