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Mittwoch, den 7. Januar 2009
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DSL FAQ Wichtige Antworten zum Thema DSL






Flatrate oder Zeittarif, Systemvoraussetzungen und Bandbreitenwahl - im Überblick finden Sie häufig gestellte Fragen und alle Antworten zum Thema DSL.



Benötige ich wirklich DSL?

Ist eine umfangreiche Internet-Nutzung, die über Mailabfragen und Nachrichtenseiten abfragen hinaus geht geplant, so wird ein DSL Anschluss zum großen Vorteil. Schließlich liegt eine höhere Übertragungsrate vor, was für höhere Geschwindigkeiten und mehr Nutzungsmöglichkeiten sorgt.

So können zum Beispiel größere Dateien wie Musik- oder Videodateien innerhalb kürzester Zeit heruntergeladen werden. Außerdem wird man sich an Internet-Radio, Web-TV und Online-Spielen erfreuen können, was erst durch die schnelle Übertragung eines DSL-Anschlusses ermöglicht wird.
Kann jeder DSL beantragen?

Leider nicht. Nur wenn die Leitung über eine entsprechende Beschaffenheit verfügt, wird man in den Genuss eines DSL-Zuganges kommen.

Ausgeschlossen sind grundsätzlich alle Verbraucher, bei denen eine Glasfaserleitung vorhanden ist. Aber selbst bei einer Kupferleitung kann es passieren, dass die DSL-Signale nicht zu übermitteln sind.

Ist die Leitung nämlich zu lang, wird der Wunsch nach einem schnellen DSL-Anschluss unerfüllt bleiben.
Welche Tarife stehen zur Auswahl?

Die Kunden können sich zwischen einer Flatrate, einem Zeittarif und einem Volumentarif entscheiden. Letzteres wird allerdings immer seltener angeboten, da der Bedarf in der jüngsten Vergangenheit stark gesunken ist.

Die Flatrate gilt als der beliebteste DSL-Tarif der heutigen Zeit. Hierbei kann der Kunde unbegrenzt lange und ohne Volumenbegrenzung das Internet nutzen und zahlt dafür lediglich eine Pauschale.

Bei einem Zeittarif hängen die letztendlichen Kosten von der tatsächlichen Online-Nutzung ab. Für jede Minute wird eine festgelegte Gebühr berechnet, wodurch letztendlich die Gesamtkosten entstehen.
Sollte die Wahl auf eine Flatrate oder auf einen Zeittarif fallen?

Welcher DSL Tarif optimal ist, hängt letztendlich von der individuellen Nutzung ab. Aus diesem Grund sollte man vor Abschluss des entsprechenden Vertrages genau überlegen, in welchem Umfang eine Internetnutzung geplant ist.

Möchte man z.B. regelmäßig und zeitintensiv im Internet surfen, ist eine Flatrate die preisgünstigere Variante. Soll das Internet allerdings eher selten bzw. kurz genutzt werden, wird ein Zeittarif günstiger.

Allerdings ist bei dieser Variante die Gefahr vorhanden, dass man von den Möglichkeiten des Internets immer mehr fasziniert ist und somit die geplante Online-Zeit überschreitet, was sich in höheren Kosten niederschlägt.
Worauf ist bei einem Zeittarif zu achten?

Bei den jeweiligen Tarifen können gravierende Unterschiede auftauchen, was einen gründlichen Angebotsvergleich erforderlich macht.

Manche Angebote enthalten zum Beispiel ein festes Kontingent an Freiminuten, dafür wird allerdings auch eine monatliche Grundgebühr erhoben. Bei anderen Tarifen fällt diese Gebühr weg, es werden aber auch keine Freiminuten vergeben. Welche Variante vorzuziehen ist, hängt letztendlich von der geplanten Online-Zeit ab.

Nur bei einer sehr unregelmäßigen Nutzung wird ein Tarif ohne Freiminuten günstiger ausfallen.
Welche DSL Hardware wird benötigt?

Zunächst wird ein DSL Splitter benötigt, der dazu in der Lage ist, die DSL- und Telefonsignale zu trennen und an die entsprechende Hardware weiterzuleiten. Wo dieser Splitter anzuschließen ist, hängt vom Anschluss ab.

Bei einem analogen Telefonanschluss muss die entsprechende Hardware zwischen dem Telefon und der TAE-Dose angeschlossen werden. Sollte allerdings ein ISDN-Anschluss vorhanden sein, so wird der Splitter zwischen dem NTBA und der TAE -Dose angebracht.

Zusätzlich benötigt man ein Modem, welches mit dem Computer oder (bei einem WLAN-Netzwerk) dem Access Point verbunden wird.

Häufig stellt der Anbieter diese Hardware, so dass man sich nicht selbst um die Anschaffung kümmern muss.
Welche Systemvoraussetzungen müssen erfüllt sein?

Die Systemvoraussetzungen sind im Allgemeinen leicht erfüllbar. Für eine DSL-Verbindung reicht schon ein Pentium mit 166 Mhz aus. Auch der Arbeitsspeicher wird nur im geringen Maße belastet, weshalb 128 MB mehr als genügen.

Allerdings muss stets bedacht werden, dass durch die verwendete DSL-Hardware eine höhere Systemanforderung entstehen kann. Aus diesem Grund sollte man sich vor der entsprechenden Anschaffung beim DSL-Anbieter darüber informieren, welche Anforderungen tatsächlich zu erfüllen sind.

Die relevanten Angaben sind jedoch auch auf der Verpackung der jeweiligen Hardware zu finden.
Worauf ist beim ersten Zugriff aufs Internet zu achten?

Die Hauptaufmerksamkeit sollte immer auf dem eigenen Schutz liegen. Schließlich lauern im Internet viele Gefahren wie Würmer, Viren oder Trojaner, von denen man schon beim ersten Zugriff betroffen sein kann.

Aus diesem Grund sollte grundsätzlich ein Virenprogramm installiert sein, bevor man das erste Mal ins Internet geht. Möchte man sich hingegen ein Virenschutz-Programm aus dem Web herunterladen, sollte dies geschehen, bevor man lossurft.

Denn erst wenn man sich um die eigene Sicherheit gekümmert hat, kann man sich gefahrenlos an den Vorzügen des Internets erfreuen.
Was muss man beim WLAN beachten?

Die Nutzung eines WLAN-Netzwerks ist zwar äußerst angenehm, allerdings auch mit gewissen Gefahren verbunden. Schließlich kommt es immer wieder zu Vorfällen, bei denen sich Unbekannte in das Netzwerk einhacken und im schlimmsten Fall unerlaubt Zugriff auf persönliche Daten nehmen.

Aus diesem Grund liegt es in der Verantwortung aller WLAN-Nutzer, sich vor diesem Risiko zu schützen bzw. eine Verschlüsselung zu aktivieren. Hierbei unterscheidet man zwischen dem WEP- und dem WPA-Verfahren.

Letzteres ist erheblich sicherer, wird allerdings nur von neuerer Hardware unterstützt. Im optimalen Fall achtet man also schon bei der entsprechenden Anschaffung darauf, dass eine WPA-Verschlüsselung aktivierbar ist.
Wie schnell ist meine Leitung?

Grundsätzlich erhalten Kunden die im Vertrag vorgesehene Verbindungsgeschwindigkeit, die je nach Tarif und Anbieter zwischen 2000 und 16000 Kbits pro Sekunde variieren. Um die Kapazitäten des Vertrages nutzen zu können, ist allerdings ein ausreichend leistungsfähiger Anschluss notwendig. Es ist durchaus möglich, dass Verbraucher in einem Gebäude oder gar in einem Ort wohnen, das diese Voraussetzungen nicht erfüllt, etwa dann, wenn die Leitungen alt sind oder wenn es sich um Glasfaserkabel handelt, über das kein A-DSL übertragen werden kann. In solchen Fällen erfolgt die Versorgung in bestmöglicher Geschwindigkeit.
Kann ich jederzeit wieder zu meinem alten Anbieter zurückkehren?

Es ist grundsätzlich möglich, jederzeit zu einem anderen Anbieter zu wechseln, auch wenn in der Vergangenheit bereits ein Vertrag zur Versorgung mit dem Internet bestand. Viele Verträge allerdings sind mit einer Mindestlaufzeit verbunden, während der nicht kostenfrei gewechselt werden kann. Je nach Anbieter kann diese Laufzeit zwischen einem Monat und zwei Jahren betragen.

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