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Montag, den 15. März 2010

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UMTS

Mobil surfen leicht gemachtUMTS – Mobiles Highspeed Internet

UMTS, das Universal Mobile Telecommunication System, markiert den Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G).


Der Nachfolger von GSM ermöglicht ein deutlich schnelleres mobiles Surfen als bisherige Datenübertragungsverfahren und erlaubt die Nutzung von beispielsweise Audio- und Videotelefonie, Chat- und Messaging-Anwendungen oder mobiler Navigation. Die hohe Geschwindigkeit wird durch den Einsatz von HSDPA und HSUPA erzielt.

Obwohl UMTS bereits mobiles Surfen mit der Geschwindigkeit von DSL 6.000 ermöglicht, forscht man bereits an einem leistungsfähigeren Nachfolger: Mit LTE könnte beispielsweise die maximale Bitrate oder die Reichweite steigen.

 HSDPA

Die Abkürzung HSDPA steht für High Speed Downlink Packet Access und bezeichnet ein Datenübertragungsverfahren, das bei UMTS zum Einsatz kommt. HSDPA zeichnet sich durch sehr hohe Datenübertragungsraten im Downstream aus – sie entsprechen etwa der Geschwindigkeit von DSL 6.000.

HSDPA-fähige Endgeräte werden in 20 Kategorien eingeteilt. Die derzeit am weitesten verbreiteten sind Kategorie 6 mit 3,6 MBit/s und Kategorie 8 mit 7,2 MBit/s. Die Kategorien geben darüber Auskunft, wie hoch die maximale Datenrate bemessen ist.

Ergänzt wird HSDPA seit Kurzem von HSUPA (High Speed Uplink Packet Access). Dieses Verfahren ermöglicht schnelle Uploads (derzeit bis zu 2 MBit/s).

Verfügbarkeit

Obwohl die UMTS-Lizenzen bereits im Jahr 2000 versteigert wurden, kann das UMTS-Netz in Deutschland noch nicht als flächendeckend bezeichnet werden. Immerhin: Die Versorgung von mindestens 50 Prozent der Bevölkerung ist erreicht. Verfügbar ist UMTS in den meisten großen Städten und Ballungszentren. In der Regel findet sich ein UMTS-Netz auch entlang von Autobahnen, an Flughäfen und Bahnhöfen.

Das beste UMTS-Netz bietet derzeit T-Mobile, gefolgt von Vodafone und o2. Im UMTS-Netz von E-Plus findet der HSDPA-Standard bisher noch keine Verwendung.

Hardware

Zum mobilen Surfen per UMTS bieten sich gleich mehrere Alternativen: Verfügt das Notebook oder Netbook bereits über ein eingebautes UMTS-Modul, ist nur noch eine SIM-Karte nötig, die in den entsprechenden Slot geschoben wird. Andererseits ist es auch möglich, einen Surfstick zu nutzen, der wie ein kleines Modem funktioniert. Der Stick wird meist zusammen mit einer UMTS-Flatrate zu einem vergünstigten Preis bzw. für 1 Euro abgegeben.
 
UMTS-Flatrate

Eine echte UMTS-Flatrate ermöglicht es, ohne Zeit- und Volumenbegrenzung zum Pauschalpreis mobil zu surfen. Die Laufzeit beträgt in der Regel 24 Monate. Allerdings erfolgt bei allen Anbietern im Rahmen einer Fair Use Policy eine Drosselung der Datengeschwindigkeit auf GPRS-Niveau, wenn im Monat mehr als 5 GB übertragen werden.

Daneben sind aber auch Volumentarife und Prepaidtarife zu finden. Eine günstige Alternative für Wenignutzer ist eine UMTS-Tagesflatrate, die lediglich für 24 Stunden genutzt werden kann.

Weiterführende Informationen:

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